Lacke

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Der richtige Lack für dein Gemüt

Der Begriff „Lack“ ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Beschichtungsstoffen auf Basis organischer Bindemittel. Lacke enthalten je nach Art des Bindemittels organische Lösemittel und/oder Wasser und gegebenenfalls zusätzlich Füllstoffe, Pigmente und andere Zusätze. Nach dem Trocknen des Lackes bilden sich qualitativ und optisch hochwertige Oberflächenfilme, die auch gegenüber vielen Chemikalien beständig sind. Der Unterschied zu den Farben ist, dass Lacke in der Regel einen höheren Bindemittelgehalt haben. Lacke werden hauptsächlich zur Beschichtung von Oberflächen aus Holz, Metall, Kunststoff oder mineralischem Material verwendet.

Lacke werden in zwei Gruppen eingeteilt: Einerseits gibt es wasserhaltige, bzw. wasserverdünnbare Acryllacke, andererseits lösemittelhaltige Alkydharzlacke, die auch als die "klassischen" Kunstharzlacke bezeichnet werden. Beides sind organische Produkte mit je einem anderen Bindemittel und haben deshalb andere Eigenschaften. Sie unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Verarbeitung, sondern auch in ihrer Oberflächen-Qualität.

Welche Lackarten gibt es?

Acryllacke

Acryllacke enthalten weniger Lösemittel, sind geruchsneutral und sind somit gut geeignet für alle Heimwerker, die umweltschonend lackieren wollen. Der Lack wird auf Basis von Acrylharzen hergestellt, welche sich durch besondere Witterungsbeständigkeit auszeichnen. Sie werden entweder in Lösemitteln gelöst oder in Wasser dispergiert. Die enthaltenen Lösemittel dienen als Emulgatoren und Filmbildehilfsmittel. Enthalten Acryllacke viel Wasser und wenig Lösemittel, können sie das Umweltzeichen "Blauer Engel" erhalten. Beim Kauf von Acrylacken sollte auf dieses Umweltzeichen und auf einen niedrigen Lösemittelgehalt bzw. einen hohen Wassergehalt geachtet werden.

Diese Eigenschaften weist Acryllack auf:

  • wasserbasierter Lack
  • geruchsarm
  • schnelle Trocknung
  • vergilbungsfrei
  • UV-beständig
  • einfache Verarbeitung
  • Werkzeugreinigung mit Wasser

Kunstharzlacke – Alkydharzlacke

Alkydharzlacke lassen sich leicht verarbeiten, haben ein sehr hohes Deckvermögen und ihr guter Verlauf sorgt für gleichmäßig glatte Oberflächen. Die Lacke besitzen eine hohe Stoß-, Schlag- und Scheuerfestigkeit, wodurch sie strapazierfähig sind und auch Belastungen ausgesetzt werden können. Verwendet werden die Lacke für Fußböden, Treppen, Fenster, Fassadenbekleidungen, Innen- und Außentüren sowie Möbel für Garten, Bad und Küche.

Alkydharzlacke sind Lacke, die als charakteristische Filmbildner Alkydharze enthalten und aus Polyesterharzen, Ölen und Fettsäuren bestehen. Der Anteil der verschiedenen Bestandteile kann sehr unterschiedlich sein und der Lösemittelanteil zwischen 10 % und 50 % liegen. Als Lösemittel werden meist Testbenzin oder Spezialverdünnungen verwendet, bei verschiedenen Alkydharzen auch Wasser. Die Alkydharzlacke haben sich über Jahrzehnte bewährt und werden für den Großteil der Lackierarbeiten eingesetzt.

Eigenschaften Kunstharzlack:

  • lösemittelhaltiger Lack
  • gute Offenzeit
  • guter Verlauf
  • besonders harte und kratzfeste Oberfläche
  • dadurch besondere Eignung für stark beanspruchte Flächen

Farbtöne von Lacken

Sowohl bei wasserverdünnbaren Acryllacken als auch bei Kunstharzlacken zeigt die Standard-Farbtonauswahl zunächst eine Auswahl an klassischen RAL-Tönen. Bei Markenartikel-Kollektionen sind das beispielsweise 14 verschiedene Farbtöne jeweils glänzend und seidenmatt bei Acryllacken sowie in Hochglanz und seidenmatt bei Kunstharzlacken, sowie zusätzlich 28 Trend-Farbtöne, die speziell für die harmonische Wohnraumgestaltung entwickelt wurden. Für die meisten Anwendungsgebiete gibt es mehrere alternative Lacksysteme, die den Verbraucher vor die Qual der Wahl stellen. Zunehmend werden auch alte handwerkliche Malertechniken gewünscht wie z.B. Wischen, Stupfen, Schablonieren und Wickeln, die mit Acryllacken ein besonders attraktives Oberflächenbild herstellen lassen. Darauf zu achten ist aber, dass nicht jeder Farbton UV-beständig ist und somit eine Farbtonveränderung durch starke Sonneneinstrahlung unvermeidbar ist.

Tipps für fachgerechtes Lackieren

  • Untergrund von Staub und Fett befreien: Je besser der Untergrund vorbehandelt wurde, desto leichter lässt er sich lackieren und desto schöner und dauerhafter ist das Ergebnis.
  • Risse oder Unebenheiten sind anzuschleifen und mit Spachtelmasse zu glätten.
  • Rolle und Pinsel müssen immer gleichmäßig mit Farbe benetzt sein.
  • Den Anstrich mit dem Pinsel immer an Ecken und Kanten beginnen.
  • Den Lack in waagerechten Bahnen auftragen: Größere Flächen werden lackiert, indem der Lack zügig in Bahnen aufgetragen, quer verteilt und eventuell in entgegengesetzter Längsrichtung durchgezogen wird.
  • Zum Abschluss mit dem Pinsel oder der Rolle noch einmal senkrecht über die Fläche streichen, damit eine gleichmäßige Oberfläche entsteht.
  • Für das Lackieren einer Fläche sollte immer der gleiche Lacktyp verwendet werden – Acryllack und Kunstharzlack sollten nicht vermischt werden.

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