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Reifen einfach selber wechseln

Zweimal im Jahr ist es wieder soweit. Der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen bzw. von Winter- auf Sommerreifen ist fällig. Wenn du deine Reifen selber wechseln möchtest, findest du hier eine Schritt für Schritt Anleitung mit Video und hilfreichen Tipps und Tricks. Du benötigst Kraft, Werkzeug und ungefähr 1 Stunde Zeit. Dafür sparst du die Kosten für die Werkstatt.

Wenn die Reifen mit einem direkten Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ausgestattet sind, solltest du den Reifenwechsel einem Profi überlassen. Bei einem direkten Reifendruckkontrollsystem (RDKS) ist der Sensor im Inneren des Reifen montiert. Wenn du dir nicht sicher bist ob in deinem Auto ein direktes oder ein indirektes Reifendruckkontrollsystem verbaut ist, dann findest du genauere Informationen dazu in der Bedienungsanleitung. Als Faustregel gilt: Zeigt deine Armatur den Reifendruck auf Bar genau an, dann handelt es sich wahrscheinlich um ein direktes Reifendruckkontrollsystem. Ein Warnlämpchen deutet auf ein indrektes Reifendruckkontrollsystem hin.

Wann soll ich die Reifen wechseln?

Zweimal im Jahr stellt sich jeder die Frage: "Ist es schon Zeit zum Reifen wechseln?" Schnee im Frühling oder ein früher Wintereinbruch im Herbst sorgen immer wieder für ein Verkehschaos. Als Faustregel gilt: Wechselt man auf Sommerreifen zu Ostern und auf Winterreifen im Oktober fährs man das ganze Jahr gut. Doch auch die aktuelle Wetterlage und die Wettervorhersage sollten bei der Entscheidung für einen Reifenwechsel eine Rolle spielen. Lässt du die Reifen in einer Werkstatt wechseln, heißt es früh genug einen Termin ausmachen.

Reifenwechsel Schritt für Schritt

  • Eingelagerte Felgen und Reifen reinigen: Im ersten Schritt die Reifen und Felgen gründlich säubern, schließlich waren sie für ein halbes Jahr eingelagert.
  • Auto sicher abstellen: Das Auto in die Garage stellen. Auf dem ebenen Untergrund kann der Wagenheber nicht verrutschen. Die Handbremse ist angezogen und ein Gang ist eingelegt.
  • Handbuch beachten: Die Bedienungsanleitung des Autos verrät, wo der Wagenheber unter dem Auto platziert werden muss, wie hoch der Drehmoment sein soll und ob ein direktes Reifenkontrollsystem verbaut ist.
  • Auto mit Wagenheber leicht anheben: Den Wagenheber an der vorgeschriebenen Position ansetzen und das Auto damit leicht anheben, sodass es trotzdem noch Bodenkontakt hat.
  • Radmuttern etwas lösen: Die Radmuttern etwas lösen und das Auto nun so anheben, dass der Reifen keinen Bodenkontakt mehr hat.
  • Schrauben entfernen: Nun die Schrauben entfernen und das Rad abnehmen.
  • Reifen reinigen und kennzeichnen: Den heruntergenommenen Reifen reinigen und mit Kreide kennzeichnen. So weißt du auch noch nach einem halbe Jahr, an welcher Stelle des Autos er sich befand. Die Reifen dürfen untereinander getauscht werden, um sie gleichmäßig abzufahren. Der rechte vordere Reifen soll links hinten montiert werden, links vorne gehört nach rechts hinten. Bei Reifen mit Laufrichtungsangabe gilt das nicht – hier können nur die Vorderen nach hinten und die hinteren Reifen nach vorne gesteckt werden.
  • Kontrolle Reifen, Bremse Stoßdämpfer: Der Reifen sollte auf Risse, Abnützung und Schäden überprüft werden. Bevor man den anderen Reifen montiert kann man die freie Sicht in das Innenleben des Autos nutzen und Bremsen und Stoßdämpfer kontrollieren.
  • Reifen montieren: Den neuen Reifen so ansetzen, dass die Felgenlöcher mit den Löchern des Radträgers übereinstimmen und die Schrauben mit der Hand anziehen. Das Auto mit dem Wagenheber absenken und die Muttern mit dem Drehmomentschlüssel anziehen. Der Drehmomentschlüssel muss entsprechend der Herstellerangaben des Autos eingestellt und die Muttern idealerweise über Kreuz festgedreht werden.
  • Jetzt kommen die restlichen Reifen an die Reihe.
  • Luftdruck und Schrauben überprüfen: Als Abschluss ist die Fahrt zur nächsten Tankstelle ein Muss. Dort solltest du den Luftdruck überprüfen und gegebenfalls Luft nachfüllen. Auch das Nachziehen der Schrauben nach ein paar Kilometern gehört zum Reifenwechsel einfach dazu.

Videoanleitung

Welches Werkzeug brauche ich zum Reifenwechsel?

Das wichtigste Werkzeug für den Reifenwechsel ist der Rangierwagenheber. Er ist einfach zu bedienen und sicherer als ein normaler Wagenheber. Der Wagenheber im Kofferraum ist nur für Notfälle gedacht, daher sollte man sich einen Rangierwagenheber zulegen. Der hydraulische Rangierwagenheber ist besonders manövrierfähig aufgrund seiner Rollen. Damit lässt sich das Auto, wenn es mittig angehoben wird, mit dem Wagenheber manövrieren. 

 

Schlagschrauber 


Mit einem Schlagschrauber geht der Reifenwechsel besonders einfach und schnell von der Hand. Mit einem Akkuschrauber erreichst du alle vier Räder des Autos mühelos, ohne auf ein lästiges Kabel achten zu müssen.

Der Drehmomentschlüssel ist ein nützliches Werkzeug, mit dem du Radmuttern, Bolzen und Felgen mit dem in der Gebrauchsanleitung deines Autos angegebenen Drehmoment festziehen kannst. Sitzen Radmuttern, Bolzen und Felgen zu fest oder zu locker nutzen sie schnell ab und nehmen Schaden.

Drahtbürste 


Die Reifen sollten bei jedem Wechsel ordentlich gereinigt und immer sauber eingelagert werden. Mit einer Drahtbürste entfernst du Schmutz und Rost ganz einfach.

Damit du beim nächsten Reifenwechsel noch weißt, wo der Reifen zu montieren ist, markiere ihn vorm Einlagern mit einer spezielen Reifenkreide. Die spezielle Reifenkreide sorgt dafür, dass du auch nach ein paar Monaten noch alles lesen kannst.

 

Radkreuz

Mit dem Radkreuz werden die Radmuttern gelöst und festgezogen. Auch angerostete Radmuttern lassen sich mit dem Radkreuz einfach lösen. Damit der Reifenwechsel im Notfall immer und überall klappt, solltest du ein Radkreuz in deinem Auto dabeihaben.

 

 

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