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Handkreissäge und Tauchsäge im Vergleich

Vom Aussehen her ähneln sich Handkreissäge und Tauchsäge, doch auf den zweiten Blick und in der Anwendung merkt man sehr schnell die Unterschiede. Im direkten Vergleich gibt es keinen Verlierer, denn die Wahl hängt vor allem davon ab, welche Werkstücke du in Angriff nehmen möchtest. Schauen wir uns also die beiden Sägen genauer an, ihre Vorteile, Handhabung und Einsatzgebiete. Im direkten Vergleich zeigt sich schnell, welche Säge bei deinen Projekten mithalten kann.

Tauchsäge

Die Tauchsäge kann, wie der Name schon sagt, von oben in das Werkstück eintauchen. Du musst also mit dem Sägen nicht bei einer Kante beginnen. Das ist sehr praktisch, wenn man zum Beispiel Ausschnitte anfertigen möchte. Wenn du also eine Küchenzeile planst bei der du Spüle und Herd aussägen möchtest, dann triffst du mit einer Tauchsäge eine gute Wahl.

Bild: © Bosch

Die Funktion der Tauchsäge ist einfach und effektiv. Die Tauchsäge wird mit einer passenden Führungsschiene verwendet. Sie sorgt dafür, dass man ordentlich, sauber und präzise arbeiten kann. Die Führungsschiene verhindert, dass das das Material verrutscht, das Holz splittert, die Kante ausreißt oder die Oberfläche zerkratzt. Das Sägeblatt und der Motor sind nicht fest mit der Führungsschiene verbunden und können nach unten abgesenkt werden. Die Schnitttiefe wird zuvor eingestellt. Man hat also eine gute Sicht auf das Sägeblatt und die Anriss-Markierung. Nach dem Schnitt schwenkt das Sägeblatt in das Gehäuse zurück. Mit der Tauchsäge sind tiefe Schnitte möglich ohne das Werkstück zu wenden. Die Tauchsäge ist ein Multitalent: Schnell, präzise und leicht zu transportieren. Daher ist sie im privaten und professionellen Bereich, vor allem bei Tischlern und Fliesenlegern, beliebt.

Foto: Bosch

Stärken der Tauchsäge:
  • Vielseitig: Holz, Fliesen, Parkett, Laminat, Rohre, Kunststoff, Aluminium, Fugen können je nach Modell und Sägeblatt geschnitten werden.
  • Schnell und präzise: Schnitthöhe kann eingestellt werden.
  • Mobil: Leicht und gut zu transportieren. Auch Akku-Tauchsägen sind auf dem Markt.
  • Platzsparend: Ist ohne Führungsschiene leicht zu verstauen.
  • Leistung: Für saubere millimetergenaue Schnitte sollte die Säge einen starken Motor haben, also mind. 1200 Watt und eine maximale Drehzahl von mind. 5000 Umdrehungen pro Minute unter Volllast.
  • Benutzerfreundlich: Leicht und mit wenig Kraftaufwand zu bedienen.

Handkreissäge

Die Handkreissäge wird mit beiden Händen geführt und eignet sich vor allem für lange, gerade Schnitte in Holz und Platten. Motor und Sägeblatt sind mit der Führungsplatte verbunden. Eine Führungsschiene sorgt dafür, dass die Schnitte sauber und gerade ausgeführt werden. Die Säge ist unten durch eine Pendelhaube gesichert. Wird die Handkreissäge an ein Werkstück angesetzt, dann öffnet sich die Pendelhaube und schließt sich nach dem Schnitt wieder. Ein Spaltkeil hinter dem Sägeblatt verhindert, dass die Säge blockiert. Das kann passieren, wenn das Holz unter starker Spannung steht und sich der Schnitt hinter dem Sägeblatt schließt und es einklemmt. Das Sägeblatt wird von oben mit einem Verdeck abgeschirmt, das vor Berühren des Sägeblattes und umherfliegenden Spänen schützt.

Stärken der Handkreissäge:
  • Multifunktional: Sägeblätter für verschiedene Materialien.
  • Genau: Eignet sich gut für präzise, gerade Schnitte aber eher schlecht für Kurven- oder Formschnitte.
  • Mobil: Handlich und leicht, dadurch gut zu transportieren.
  • Platzsparend: Passt in jede Werkstatt.
  • Einfach und sicher: Mit einer Führungsschiene gelingen auch lange Schnitte exakt und sicher.

Handkreissäge und Tauchsäge im Vergleich:

  • Motor und Sägeblatt sind bei der Handkreissäge mit der Führungsplatte verbunden, bei der Tauchsäge nicht.
  • Mit der Tauchkreissäge kann man überall in das Material eintauchen und Ausschnitte anfertigen, während man mit der Handkreissäge an der Ecke des Werkstücks mit dem Schnitt beginnt.
  • Die beiden Sägen unterscheiden sich auch in Gebrauch und Handhabung. Motor und Sägeblatt der Tauchsäge werden abgesenkt. Dabei fährt das Sägeblatt aus dem Schutzgehäuse. Die Handkreissäge setzt man am Werkzeug an, wobei die Pendelhaube zurückklappt und das Sägeblatt freilegt.
  • Tauchsägen sind einfacher zu bedienen und brauchen weniger Kraftaufwand als Handkreissägen.
  • Handkreissägen eignen sich für lange, gerade Schnitte, Tauchsägen kippen auch bei Winkelschnitten nicht aus der Führungsschiene.
  • Die Tiefe des Schnittes ist bei der Tauchsäge beschränkt. Die Schnitttiefe der Handkreissäge hängt vom Sägeblatt ab.
  • Die Tauchsäge wird gerne für Feinarbeit, die Handkreissäge für gröbere Arbeiten verwendet.
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