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Holzterrassen in neuem Glanz

Holzterrasse reinigen

Holz ist ein Naturprodukt, es atmet, ja man könnte sagen es lebt. Holz in Haus und Garten beeinflusst die Umwelt positiv, schafft zum Beispiel ein angenehmes Raumklima, wird aber auch von der Umwelt stärker beeinflusst als so manche künstliche Materialien.

Eine Holzterrasse sollte daher 1-2 Mal im Jahr gereinigt und gepflegt werden. Frühling und Herbst bieten sich als Beginn und Ende der Gartensaison an. Zunächst wird mit einem Besen der gröbste Schmutz entfernt. Danach wird die Terrasse gründlich geputzt. Achtung bei der Wahl der Putzmittel: Die Putzmittel dürfen keine Säure enthalten, denn diese greift das Holz an. Seifenlauge oder einfach nur Wasser eignen sich gut, zur Reinigung der Terrasse. Im Handel gibt es auch Reinigungsprodukte, die speziell auf Terrassen aus bestimmten Holzarten abgestimmt sind. Mit einer Bürste, zum Beispiel einer Nylonbürste oder Wurzelbürste, lassen sich auch Schmutzreste in der leicht reliefartigen Struktur des Holzes entfernen. Besonders in den Zwischenräumen und bei stark gebürsteten Terrassendielen ist eine gründliche Reinigung mit einer Bürste notwendig. Moos sollte auch entfernt werden, denn es beschädigt das Holz. Zu diesem Zweck gibt es eigene Grünbelag-Entferner. Bei größeren Terrassen und starker Verunreinigung kann auch ein Hochdruckreiniger zum Einsatz kommen. Dabei sollte man mit möglichst niedrigem Druck arbeiten, da die Holzoberfläche sonst unregelmäßig wird und schneller ergraut. 

Kärcher Powerschrubber PS 40: Besonders effektiv für Holzterrassen, denn in der Bürste befinden sich drei Hochdruckdüsen.

Bei der Verwendung von Hochdruckreinigern auf Terrassenholz gilt es zu beachten:

  • Der Wasserdruck sollte nur leicht bis mittelstark sein. Zunächst bei einer niedrigen Stufe beginnen und nur vorsichtig den Druck erhöhen.
  • Genug Abstand zwischen Sprühdüse und Holzterrasse halten. Der Druck ist in der Nähe der Sprühdüse am Höchsten. Da sich bei zu hohem Druck die Holzfasern aufstellen, sollte der Abstand zum Holz ausreichend groß sein. 
  • Mit einem breit gefächerten Wasserstrahl lässt sich schonender arbeiten.

Ist die Verschmutzung besonders hartnäckig, dann besteht die Möglichkeit, die Terrasse abzuschleifen. Für kleinere Flächen eignet sich Schleifpapier gut. Soll die gesamte Terrasse abgeschliffen werden, kann man zur Schleifmaschine greifen. Besonders wichtig ist es, gleichmäßig zu schleifen, um eine ebene Oberfläche zu erzielen. Das Schleifen kann auch auf zwei Schritte aufgeteilt werden. Zunächst wird der Schmutz mit einer höheren Körnung abgeschliffen. Danach wird mit einer niedrigeren Körnung das Holz wieder glattgeschliffen. 

Nach der Reinigung muss das Holz trocknen, bevor man mit der Pflege beginnt. Es dauert ungefähr 1-2 Tage, bis das Holz komplett getrocknet ist. Denn das Öl kann nur in trockenes Holz komplett einziehen. Das Wetter sollte bei der Reinigung daher über mehrere Tage trocken und sonnig sein.

Holzterrassen richtig ölen und pflegen

Holz ergraut mit der Zeit, wenn es nicht gepflegt wird. Ob diese natürliche Patina gefällt, ist Geschmackssache. Ein geölter Boden hat neben der kräftigen braunen Farbe noch weitere Vorteile: Er lässt sich leichter reinigen und splittert weniger. Trockenes, warmes Wetter eignet sich gut zum Ölen der Terrasse. Direkte Sonneneinstrahlung, Hitze oder Regen sollten während des Ölens und auch während der Trocknungsphase vermieden werden. 

Die Wahl des passenden Öls hängt von der Holzart der Terrasse ab. Hartholz kann zum Beispiel weniger Öl aufnehmen, als Weichholz. Das Öl schützt das Holz vor zahlreichen schädlichen Einflüssen:

  • Ergrauen
  • Schimmel
  • Fäulnis
  • UV-Strahlung
  • Feuchtigkeit

Das Pflegeöl gleichmäßig und nicht zu dick mit einem Pinsel auftragen. Anschließend das überschüssige Öl mit einem fusselfreien Tuch entfernen. Die Pflege muss zunächst gut einziehen (ungefähr 48 Stunden), bevor die Terrasse wieder betreten werden kann. Bilden sich helle Flecken auf der Terrasse, oder regnet es während der Trocknungszeit, dann sollte noch eine Schicht Öl aufgetragen werden, sobald die Terrasse trocken ist.

Holzterrassen entgrauen

Die Vergrauung entsteht durch das UV-Licht der Sonne. Daher sind Stellen, die direkt dem Sonnenlicht und den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, stärker betroffen. Durch das UV-Licht wird das Lignin im Holz abgebaut und anschließend vom Regen ausgespült. Zu sehen sind dann nur mehr die weißlichen Zellulosefasern. 

Mit speziellen Entgrauern, können Holzterrassen, die schon eine sehr starke Patina gebildet haben wieder zum Leuchten gebracht werden. Der Entgrauer wird mit einem Pinsel nach der Reinigung auf das trockene Holz aufgetragen. Das Mittel kurz einwirken lassen und danach die Terrasse abspülen. Die Holzterrasse erhält ihre alte Farbe zurück und sieht gleich frischer aus. Danach kann die Terrasse mit einem Farböl, das ist ein pigmentiertes Öl, behandelt werden. 


Mit einer frisch gereinigten und gepflegten Terrasse kann die Gartensaison beginnen.

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