Hobel und Fräsen

Auch wenn der Hobel zu den ältesten Werkzeugen gehört - bereits im alten Rom wurden Oberflächen von Möbeln damit geglättet – so gehört er auch heute noch zu den beliebtesten Werkzeugen von Schreinern und Tischlern, aber auch von Heimwerkern. LET´S DOIT bietet eine Auswahl an modernsten Elektrohobel der Marken Ferm, Bosch, Maikita und Dewalt an.

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Richtiges Schleifen

„Wo gehobelt wird, da fallen auch Späne“. Genau das ist das Ziel, das man mit dem Hobel erreichen möchte! Der Hobel ist einer Werkzeug der spanenden Bearbeitung, d.h. die Oberfläche des Holzes wird mit Hobelmessern bearbeitet, um Späne vom Material abzutragen. Mit diesem Gerät lassen sich also einfach Platten kürzen, Materialstärken reduzieren, Lackschichten abtragen und Oberflächen ebnen und glätten oder mit Mustern versehen. Der elektrische Elektrohobel hat aber nicht, wie bei anderen Werkzeugen ( z.B. der Säge) den klassischen Handhobel abgelöst, sondern stellt eher eine Ergänzung dar. Vor allem Tischler und Schreiner greifen bei gewissen Arbeiten heute noch zum Hobeleisen, da sie dies viel vorsichtiger und punktgenauer anwenden können. Der Elektrohobel bringt jedoch eine enorme Arbeitserleichterung bei harten Hölzern und anderen Materialien sowie bei der Bearbeitung großer Flächen und man ist gerade hier viel schneller als mit einem Schleifgerät.

Anders als beim Handhobel, bei dem ein festsitzendes Messer über das Holz geschoben wird, rotiert beim Elektrohobel ein Messerblatt ( oder sogar zwei) mit hohem Tempo und nimmt so Material weg. Diese Funktionsweise ist einer Fräse ähnlich. Ist beim Handhobel sehr viel Genauigkeit und Gefühl erforderlich, um nicht zu viel abzutragen, so verfügen Elektrohobel über Anschläge, um dies zu verhindern. Auch Arbeitstiefe und –breite lässt sich bei einigen Modellen voreinstellen. Auch beim elektrischen Hobeln sollte vorsichtig gearbeitet und nur eine geringe Hobeltiefe gewählt werden. Es ist besser, eine Fläche mehrmals zu hobeln, um so einem nicht zufriedenstellenden Ergebnis und Messerschäden vorzubeugen. Ein gutes Hobelergebnis kann nur dann erreicht werden, wenn die Maschine über ausreichende Motorleistung verfügt. Mindestens genauso wichtig sind hochwertige und scharfe Messer. Ideal für eine saubere Werkstatt ist ein Staubfangsack.

Fräser bringen Holz in Form

Die Oberfräse ist das wohl vielseitigste Gerät für die Holzbearbeitung. Ob es um Fräsen nach Schablonen, Nuten, Fasen oder Profilieren geht, die Fräse ist das richtige Werkzeug, um ein präzises Ergebnis zu erhalten. Fräsen ist ein wichtiger Arbeitsvorgang bei der Holz- aber auch bei der Metallbearbeitung, bei dem das Werkstück durch Abspanen in eine bestimmte Form gebracht wird oder Konturen und Verzierungen eingearbeitet werden. Im Gegensatz zum Hobel arbeitet die Fräse dreidimensional, wodurch z.B. Zierleisten, abgeschrägte Kanten und Vertiefungen erzeugt werden können. Im Möbelbau wird sie außerdem dazu verwendet, Nuten (statt Dübeln!) für Möbelteilverbindungen herzustellen.

Die multifunktionelle Einsatzbarkeit verdankt dieses Hochpräzisionswerkzeug vor allem auch der großen Anzahl an unterschiedlichen Fräsern. Es gibt nahezu für jede erdenkliche Formgebung von Zierleisten den geeigneten Fräskopf oder Fräseraufsatz. Auch die Gestaltung von Oberflächen gelingt mit einer ruhigen Hand und etwas Routine. Der eigenen Kreativität sind damit keine Grenzen gesetzt. Die Fräse wird beim Arbeiten entweder auf das Werkstück gestellt oder - vor allem bei kleinen Werkstücken - eingespannt. Nach dem Fräsvorgang kann man nochmals mit einem sehr feinen Schleifpapier die letzten Fasern entfernen.

Auf welche Kriterien sollte man achten?

1. Kennzahlen

Die wichtigsten Vergleichskriterien sind Aufnahmeleistung, Frästiefe und Leerlaufdrehzahl. Je höher diese ist, desto schneller kann gefräst werden. Empfehlenswert sind Drehzahlen bis max. 25.000 Umdrehungen, da hier sauberes Ergebnis garantiert ist.

2. Größe der Spannzange

Die Spannzange dient zur Aufnahme des Fräsers oder Fräswerkzeugs und befindet im Fräskorb. Sie wird in Millimetern angegeben. Im Heimwerkerbereich sind 6-8mm absolut ausreichend.

3. Sanftanlauf

Da die Oberfräse eine hohe Drehzahl erreicht, sollte sie über einen Sanftanlauf verfügen, damit sie beim Start nicht verrutscht und man die Kontrolle behält.

4. Wahl des Fräskopfs

Während sich HSS-Fräser nur für den Einsatz im Weichholz eignen, können die hochwertigeren HM (Hartmetall)-Fräser als Universalfräser auch für Hartholz, Spanplatten und sogar bei Plexiglas und Aluminium eingesetzt werden. Diese können im Gegensatz zu den HSS- Fräsern nur vom Fachmann geschliffen werden. Bei Fräsköpfen gilt daher: lieber weniger dafür hochwertiger!

5. Zubehör

Mit Führungsstangen und Parallelanschlag gelingen die Arbeiten noch präziser

Neben der Oberfräse, die sowohl zum Gestalten als auch zur Herstellung von Nuten
verwendet werden kann, gibt es mit der Flachdübelfräse oder Nutfräse ein Spezial-
werkzeug, das für Nuten und Möbelverbindungen geschaffen wurde.

Die Flachdübelfräse, auch Lamellofräse genannt, ist eine Nutfräse, mit deren Hilfe in Spann- oder Vollholzplatten Schlitze oder Nuten für Flachdübelverbindungen gefräst wird, um diese anschließend miteinander verbinden zu können. Der Winkel kann beliebig gewählt werden. Auch Schattenfugen lassen sich mit der Flachdübelfräse problemlos herstellen. Sie sollte stufenlos schwenkbar und höhenverstellbar sein und einen Anschlag besitzen.

Fräser sind wie Hobel „gefährliche“ Werkzeuge, da Messer in einer großen Geschwindigkeit rotieren. Daher ist immer mit größter Sorgfalt und mit dem richtigen Schutz zu arbeiten, damit man schlussendlich auch Freude mit seinem Projekt hat.