Schleifgeräte

Auch wenn der Handschliff mit Schleifpapier und Schleifklotz sicher die günstigere Variante ist, die effizientere ist sie meist nicht. LET´S DOIT bietet für jede Anforderung den richtigen elektrischen Schleifer – von hoher Abtragsleistung bis zum feinsten Schliff, von großen Flächen bis hin zu Ecken, Kanten und schwer zugänglichen Stellen.

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Das richtige Werkzeug

Jeder Hausbesitzer und Hobbyhandwerker hatte sicherlich schon einmal Projekte wie „Die Gartenmöbel müssen auf Vordermann gebracht werden“, „Der Zaun braucht einen neuen Anstrich“ , „ Die Haustüre von den Kratzspuren der Katze befreien“ oder „Endlich einmal die alte Truhe restaurieren“ auf seiner To-Do-Liste stehen. Allen Projekten ist gleich, dass zuerst von der alten Farbe befreit und geschliffen werden muss. Das kann man in mühevoller und langsamer Art und Weise quasi zu Fuß oder richtiger mit der Hand erledigen und stößt so, gerade bei großen Flächen schnell an seine Grenzen. Mit einem elektrischen Schleifgerät erledigt man solche Aufgaben in weit kürzerer Zeit und mit höherer Präzision.

Doch Schleifgerät ist nicht gleich Schleifgerät. Je nach Projekt und der damit verbundenen Anforderung ist es wichtig, das richtige Gerät zu haben, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Hier unterscheidet man Bandschleifer, Schwingschleifer, Exzenterschleifer und Multischleifer. Bandschleifer sind ideal, um große Flächen in kürzester Zeit plan zu schleifen, Schwingschleifer sind nur für den Feinschliff wirklich geeignet. Der Exzenterschleifer liefert sowohl eine gute Abtragsleistung als auch eine feine Oberfläche. Multischleifer sind handlich und kommen durch ihre Form in jede Ecke. Doch nicht alleine die Wahl des Gerätes ist ausschlaggebend für den Erfolg, sondern es muss auch immer das richtige Schleifpapier mit der richtigen Körnung zum Einsatz kommen. Das Schleifpapier hält bei Schleiftellern in der Regel durch eine Klettverbindung, bei Bandschleifern wird es eingespannt. Je grober die Körnung, desto größer die Schleifleistung und desto grober die Oberfläche des Holzes. Die Körnung wird in Zahlen angegeben und ist umso feiner, je höher die Zahl ist.

Für jedes Projekt das richtige Schleifgerät:

Bandschleifer

Möchte man große Flächen, wie Türen, Balken und Bretter schleifen, so ist der Bandschleifer die richtige Wahl. Er bringt im Vergleich zu den anderen Maschinen die größte Flächenleistung und auch den höchsten Abtrag. Sogar Stahlblech kann damit entrostet werden. Der Bandschleifer verlangt vom Bediener eine gewisse Routine, denn bei ungleichmäßiger Führung und unterschiedlicher Druckausübung entstehen schnell Furchen. Daher sollen breitere Werkstücke unbedingt leicht schräg zur Maserung bearbeitet werden. Es ist für Geübtere auch möglich, den Bandschleifer stationär einzusetzen. Das bedeutet, das Gerät wird mit dem Schleifband nach oben auf dem Arbeitstisch fixiert und das Werkstück wird über die Maschine geschoben und so geschliffen. Diese Arbeitsvariante bietet sich vor allem bei kleineren Werkstücken und Leisten an. Ein Staubfangsack sorgt für ein sauberes und staubarmes Arbeiten und bei manchen Modellen kann sogar ein externer Staubsauger angeschlossen werden. Werden vorwiegend sehr große Flächen bearbeitet, so empfiehlt sich ein Bandschleifer mit größerer Auflagefläche. Sinnvoll ist auch eine automatische Bandzentrierung, die dafür sorgt, dass das Schleifband nicht laufend nachjustiert werden muss und ein Zusatzhandgriff, um das Gerät noch sicherer führen zu können.

Schwingschleifer

Der Schwingschleifer ist der Profi für besonders glatte Flächen. Er ist ideal für Vorarbeiten zum Lackieren, für Zwischenschliffe und im Trockenausbau, wo Spachtelfugen geglättet werden können. Die eckige Grundplatte ermöglicht es auch, in kleinste Ecken zu schleifen. Dreieck- oder Deltaschleifer sind eine besondere Form des Schwingschleifers und verfügen über kleinere, dreieckige Schleifplatten, die noch besser für schwer erreichbare Stellen geeignet sind (z.B. Lamellen). Sollen auch Kunststoff-, Metall- oder Lackoberflächen bearbeitet werden, dann benötigt man einen Schwingschleifer mit verstellbarer Geschwindigkeit und natürlich das richtige Schleifpapier. Ein zu hohes „Tempo“ entwickelt durch die Reibung Hitze, wodurch z.B. Lack aufweicht und damit das Schleifpapier verklebt. Bei sehr feinen Schleifergebnissen empfiehlt es sich ein Schleifvlies zu verwenden.

Exzenterschleifer

Diese Maschine verfügt über eine runde Schleifscheibe, die sich gleichzeitig dreht und hin und her bewegt. Diese exzentrischen Bewegungen liefern eine gute Abtragsleistung und ein feines Schleifbild. Auch gewölbte Oberflächen lassen sich gut bearbeiten. Daher ist sie ideal für alle, die sich nur eine Maschine zulegen wollen. Das richtige Schleifpapier vorausgesetzt, kann nicht nur Holz sondern auch Metall, Glas und Lack geschliffen werden. Wie beim Bandschleifer, ist es auch beim Exzenterschleifer wichtig, dass nicht zu viel Druck auf das Gerät ausgeübt wird, da man sonst unerwünschte Schleifspuren hinterlässt. Ersetzt man das Schleifpapier durch eine Polierscheibe, hat man ein vollwertiges Poliergerät.

Egal, welche Maschine zum Einsatz kommt und trotz der Staubfangboxen und –säcke, mit denen sie ausgestattet sind, sollte man beim Schleifen eine Schutzbrille und einen Mundschutz tragen!