Sonstige Mess- und Prüfgeräte

Moderne Messgeräte erleichtern das Leben eines Hand- und Heimwerkers enorm. Findet sich in der Werkzeugkiste bereits ein Spannungsprüfer, ein Entfernungsmesser und ein Ortungsgerät, so ist sie, was die Messtechnik betrifft fast schon perfekt. Einzig ein Infrarot-Thermometer und ein Bau-Holz Feuchtemessgerät können diese noch komplettieren. Dann kann alles vermessen werden, was messbar ist!

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Alles messen

Mit dem Infrarot-Thermometer und dem Bau- und Holzfeuchtemessgerät von LET´S DOIT lassen sich Baumängel feststellen oder bei rechtzeitigem Einsatz auch vermeiden. Misst man mit dem IR –Thermometer die Temperatur von Oberflächen, so bestimmt das Feuchtemessgerät die Restfeuchte dieser Materialien. Beide Ergebnisse lassen Rückschlüsse z.B. bei Schimmelbildung zu, sodass dann die geeigneten Maßnahmen eingeleitet werden können.

1. Infrarot-Thermometer

Der IR-Thermometer, auch Strahlungsthermometer oder Pyrometer genannt ist ein überaus praktischer Helfer. Nicht nur in handwerklichen Belangen gibt es eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten sondern auch in der Küche.
Typische Einsatzgebiete in bautechnischen Fragen sind: Die Messung des Taupunktes in Gebäuden, das Aufspüren von Kältebrücken, die möglicherweise in Außenwänden und Heizungsrohren aufgrund falscher oder schlechter Isolierung vorhanden sind und die Heizungskosten explodieren lassen oder der Schimmelbildung ideale Bedingungen bieten. Gerade der Schimmel, der überall dort auftritt, wo sich eine Kondensation bildet – also Schlafzimmer, Badezimmer und Keller - lässt viele Hausbesitzer verzweifeln. Mit dem IR-Thermometer, lässt sich sehr schnell feststellen, ob die Ursache in der Bauqualität oder in der falschen Belüftung liegt. Des weiteren leistet er gute Dienste bei der Kontrolle der Heizung. Misst man an zwei Stellen, so entdeckt man mögliche Temperaturunterschiede, so hat man den Problemherd bereits eingegrenzt. Elektriker nutzen diese Funktion, um die Temperatur der Installationen zu überwachen und bei Motoren können fehlerhafte Erwärmungen leicht ermittelt werden.
Der Infrarot-Thermometer kann aber auch in der Küche eingesetzt werden, um z.B. die Temperatur des Weines festzustellen, um die richtige Wärme der Babynahrung zu erhalten oder um die Temperatur des Steaks zu messen.
Nur als Fiebermesser eignet er sich nur sehr bedingt, da die Messung dafür doch etwas zu ungenau ausfällt.

Dieses breite Spektrum an Einsatzgebieten ergibt sich aufgrund des weiten Messbereichs (-20 Grad bis + 320 Grad!). Da der Pyrometer berührungslos mit einem Laser arbeitet, kann auch an Stellen gemessen werden, die anders nur sehr schwer erreichbar wären und es können auch gefahrlos Temperaturen von gefährlichen oder heißen Materialien ermittelt werden.
Da das IR-Thermometer die Oberflächentemperatur von Gegenständen bestimmt, kann nur bei reflektierenden Materialien gemessen werden. Das sind all jene, die den Laserstrahl nicht brechen. Holz, Stein, Metall und Kunststoff sind optimal, keine zuverlässigen Ergebnisse erzielt man daher bei Wasser und Glas. Aber, da meist Temperaturunterschiede (Kältebrücken, Taupunkte,..) im Vordergrund stehen, wird bei solchen Stoffen einfach die Oberflächentemperatur des umliegenden Materials (z.B. des Heizungsrohrs) gemessen.
Die Reichweite des Thermometers wird als Messfeld angegeben. 8 Meter sind absolut ausreichend. Die Genauigkeit nimmt jedoch mit der Entfernung etwas ab.

2. Bau- und Holzfeuchtemessgerät

Mit diesem Feuchtigkeitsmesser kann der Grad der Feuchtigkeit in Holz und Baustoffen wie Beton, Mauerwerk und Estrich gemessen werden. Gerade beim Neubau eines Hauses, aber auch bei Renovierungsarbeiten, ist es wichtig den Feuchtigkeitsgrad des Mauerwerks oder des Estrichs zu kennen, um zu wissen, ob die nächsten Arbeitsschritte (Verfliesen, Malerarbeiten, Bodenverlegen,...) schon in Angriff genommen werden können. Beginnt man zu bald, dann kann es zu unliebsamen Überraschungen kommen, die sogar dazu führen können, dass Fliesen oder Böden nochmals herausgerissen werden müssen.
In vielen Haushalten gehört ein Kachelofen oder Brennholzofen zum Wohlfühlambiente. Geheizt werden soll allerdings nur mit trockenem Holz, da sonst eine zu starke Verrußung eintritt. Ab 25% Holzfeuchte sollte man es nicht verfeuern. Ideal sind 12-20%, Werte darunter sind unrealistisch. Kauft man also im Sommer Brennholz mit einem Wassergehalt von 25-30%, so kann dies im Winter bereits verbrannt werden.
Gemessen wird die Holzfeuchte ganz einfach mit dem Feuchtemessgerät.
Dazu wird es an das Holz angesetzt. Das Messgerät misst nun die Leitfähigkeit des Holzes (nasses Holz leitet elektrischen Strom schneller, da es weniger Widerstand besitzt) und wandelt diese in eine Prozentzahl um.
Die Länge der Elektroden bestimmt die Eindringtiefe. Je weiter die Sensoren in das Material eindringen, desto genauer sind die Messergebnisse.

Das Feuchtemessgerät kann auch eingesetzt werden, um zu ermitteln, ob die vorhandene Schimmelbildung in einem Raum aufgrund der Feuchtigkeit des Mauerwerks zustande kam. Wenn nicht, dann sollte man das Raumklima ändern.