Winkelschleifer

Winkelschleifer gehören neben den Akkubohrschraubern zu den Elektrowerkzeugen, die am häufigsten eingesetzt werden, da ihre Anwendungsmöglichkeiten – Zertrennen, Schleifen und Oberflächenbehandlung – bei fast jeder handwerklichen Tätigkeit von Nutzen sind. LET´S DOIT bietet seinen Kunden daher ein breites Sortiment für die verschiedensten Zwecke.

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Ein Werkzeug viele Namen

Winkelschleifer, auch Trennschleifer oder liebevoll Trennhexe und Feuerradl genannt, sollten in keinem Bastel- und Heimwerkerkeller fehlen, da mit ihnen Materialien wie Stein, Keramik und Metall mühelos geschnitten werden können. Daher ist er eines der Handwerkzeuge, die bei fast allen Handwerken zu finden ist. Egal ob Schlosser, Schmied, Installateur oder Maurer, Fliesenleger und Steinmetz, der Winkelschleifer erleichtert den Arbeitsalltag. Seine einfache Bedienung und gerade diese vielfältigen Einsatzgebiete im Haus, Garten und Hobby machen ihn auch ideal für Heimwerker.

Die geläufigste Bezeichnung für den Winkelschleifer ist Flex. Diese leitet sich nicht aus der Flexibilität dieses Gerätes ab, sondern ist auf die Flex Elektrowerkzeuge GmbH zurückzuführen, die um 1930 den Winkelschleifer erfunden hat und damit auch den Ausdruck „flexen“ prägte. Da die rotierende Scheibe durch einen Motor angetrieben wird, dessen Kraft durch ein Winkelgetriebe rechtwinkelig zur Drehachse umgeleitet wird, hat sich im Fachjargon der Name Winkelschleifer durchgesetzt.

Man unterscheidet zwischen Einhand- und Zweihandwinkelschleifern. Zweihandgeräte sind meist die leistungsstärkeren Schleifer, die mit den größeren Scheiben ausgestattet sind. Ideal für stärkere Werkstücke. Einhandschleifer sind kleiner und können so leichter bei beengten Arbeitsbedingungen eingesetzt werden.

1. Einsatzmöglichkeiten

Egal ob man beim Betonieren das Bewehrungseisen auf die richtige Größe oder ob man bei der Badezimmersanierung die Fliesen zurechtschneiden möchte, der Winkelschleifer leistet hier wertvolle Dienste. Weitere typische Einsatzmöglichkeiten sind das Entrosten, das Abschleifen von Schweißnähten („Schrubben“) und das Glattschleifen und Polieren von Steinoberflächen sowie die Altfarb- und lackentfernung auf Metallteilen. Dazu gibt es jeweils die passenden Scheiben und Aufsätze. Je nach Einsatz ist ein bestimmter Härtegrad und eine bestimmte Körnung des Schleifmittels notwendig. Grundsätzlich können auch weichere Materialien, wie Holz und Kunststoff mit einem Trennschleifer bearbeitet werden. Aufgrund seiner Größe und Handlichkeit erreicht man auch schwer zugängliche Stellen.

2. Die richtige Handhabung

Winkelschleifer arbeiten mit einer sehr hohen Drehzahl, wodurch quasi, die richtige Scheibe vorausgesetzt, das Material abgetragen wird und somit auch getrennt werden kann.
Wird beim Trennen die Flex senkrecht zum Werkstück aufgesetzt, da am Rand der Schleifscheibe die Geschwindigkeit und dadurch der Abrieb am größten ist, so wird beim Schleifen und Polieren die flache Oberfläche der Scheibe benutzt. Kreisende Bewegungen führen dann zum gewünschten Ergebnis. Dazu braucht man einen biegsamen Schleifteller. Für das Polieren von Steinoberflächen sollte man spezielle Schleiftöpfe oder Polieraufsätze verwenden, da diese besser auf der Oberfläche aufliegen. Um Metallteile zu entrosten oder um Farb- und Lackreste grob zu entfernen, nimmt man am besten Drahtbürsten oder Schleifmopteller, die durch die hohe Geschwindigkeit der Flex sehr schnell für sichtbare Resultate sorgen. Für das Schneiden von Stein ist unbedingt Diamantscheiben gegenüber den normalen Trennscheiben der Vorzug zu geben, da sie viel haltbarer sind und ihren Durchmesser beibehalten (und damit bleibt die volle Abtragsleistung erhalten!).

Grundsätzlich kann man mit dem Winkelschleifer auf 2 Arten arbeiten: Entweder man führt die Flex über das befestigte Werkstück oder aber man arretiert den Winkelschleifer und bewegt das Material. Dies ist vor allem dann sinnvoller und führt zu präziseren Resultaten, wenn das Werkstück im Verhältnis zur Flex relativ klein ist.
Dazu gibt es spezielle Halterungen, die eine sichere und vibrationsfreie Befestigung sicherstellen.

3. Wichtige Leistungsmerkmale

Das wichtigste Kriterium bei Winkelschleifern ist die Leistung, denn je höher die Leistung, desto größer kann der Querschnitt des Werkstücks sein. Wichtig für ein sicheres und angenehmes Arbeiten ist ein vibrationsarmer Lauf. Ein weiterer Faktor, der über die Schneidewirkung entscheidet, ist die Größe der einsetzbaren Trennscheiben, denn je größer der Durchmesser, desto höher ist die Geschwindigkeit der äußeren Kante, was sich direkt proportional auf die Schneidkapazität auswirkt. Diese können einen Durchmesser bis zu 230mm haben, wobei im Heimwerkerbereich 150 mehr als ausreichend sind.

Wichtig ist auch die Leerlaufkennzahl, die Aufschluss darüber gibt, wie viele Umdrehungen die Scheibe pro Minute erreicht. Auch hier gilt, je höher desto besser.
Ein guter Winkelschleifer sollte zudem über eine Konstant-Elektronik verfügen, denn dadurch wird sichergestellt, dass auch bei hoher Belastung die Drehzahl gehalten wird.

4. Sicheres Arbeiten

Beim Arbeiten mit der Flex entstehen mitunter hohe Fliehkräfte, daher ist ein sorgfältiges Hantieren und die richtige Arbeitskleidung unbedingt notwendig. Der Abrieb wird zwar durch die Abdeckung bzw. das Gebläse vom Bediener weggeleitet, doch eine Schutzbrille minimiert das Verletzungsrisiko weiter. Nicht zu unterschätzen ist der Funkenflug, daher sollte der Abstand zu leicht brennbaren Materialien groß genug sein.

LET'S DOIT hat ein großes Sortiment an Arbeits- und Schutzkleidung um die Arbeiten mit einem Winkelschleifer so sicher wie möglich zu gestalten.