Kreis- und Bandsägen

Wer heute Holz effizient schneiden möchte, der wird sich früher oder später für den Kauf einer großen Säge entscheiden. Doch ob Band-, Kreis- oder doch Wippsäge, diese Entscheidung sollte man von den hauptsächlichen Aufgaben, den Projekten und den bearbeitenden Materialien abhängig machen. Bei LET´S DOIT findet man danach die beste Maschine.

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GÜDE

Bandsäge GBS 200
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Kreissägen und Bandsägen

Abhängig davon, welches Projekt man in Angriff nehmen möchte, muss die Entscheidung für eine Wipp- Kreis- oder Bandsäge getroffen werden. Geht es darum, das Brennholz für den eigenen Kachelofen in die passende Länge zu schneiden, dann ist die Wippkreissäge das absolut richtige Werkzeug. Mit ihr gehört das mühevolle und nicht ungefährliche Zuschneiden mit der Kettensäge der Vergangenheit an. Die Meter-Scheite lassen sich schnell auf das richtige Maß kürzen. Steht der Bau einer Gartenhütte, einer Bank oder auch eines Regals auf dem Projektplan, dann eignet sich dazu am besten die Tischkreissäge. Lange Schnitte gelingen mit ihr (im Gegensatz zur Stickreissäge) absolut gerade. Durch die Einstellung des Parallelanschlags kann man auch eine größere Stückzahl gleicher Teile mit gleichbleibender Präzision zuschneiden. Die Bandsäge kommt vor allem auch für filigranere Arbeiten wie z.B. das Schneiden von Rundungen zum Einsatz. Es können auch Materialien wie Kunststoff und Leder geschnitten werden.

Die Wippkreissäge ist eine spezielle Kreissäge, die dafür konzipiert wurde, Baumstämme zu schneiden. Sie schafft auch große Durchmesser, wo Tischkreis-, Kapp- und Bandsäge schon längst ihre Grenze erreicht haben. Dabei läuft das Sägeblatt in einer Schutzvorrichtung. Das Holz wird in eine Wippe gelegt und mit dieser an das Sägeblatt herangeführt. So ist das Arbeiten weitgehend sicher, da man das Werkstück nicht mit den Händen halten muss. Wippsägen gibt es mit 230V-Anschlüssen oder Starkstrom. Gerade bei einem großen Volumen an Holz, ist ein 400V Anschluss, sofern man über einen Starkstromanschluss verfügt, zu empfehlen, da bei diesen das Sägeblatt größer ist und so schneller gearbeitet werden kann. Da man die Wippsäge ausschließlich zur Brennholzbearbeitung einsetzt und es damit nicht auf die „Schönheit“ des Schnittes ankommt, ist die Anzahl der Sägezähne unwichtig, nicht aber die Qualität des Sägeblattes! Wichtig ist jedoch, dass die Säge über massive Rollen verfügt, damit man sie dort einsetzen kann, wo das Holz geschnitten werden soll. Ein Anschlaglineal stellt sicher, dass alle Holzscheite gleich lang werden, was die Optik eines geschlichteten ungemein Holzstapels verbessert!

Tischkreissägen

Eine Tischkreissäge ist für das Schneiden von Brettern, Holz-und Laminatplatten geeignet. Durch den großen Arbeitstisch können die Werkstücke gut und sicher aufgelegt und so an das Sägeblatt herangeführt werden. Diverse Anschläge und Winkel garantieren präzise Schnitte und Gehrungen. Da es sich, im Gegensatz zu einer Handkreissäge oder Kappsäge um eine stationäre Säge handelt, können diverse Voreinstellungen (Winkel, Breite, Schrägen) vorgenommen werden, sodass auch eine größere Anzahl notwendiger gleicher Teile hergestellt werden können. Das Arbeiten mit einer Tischkreissäge ist somit, eine gewisse Routine vorausgesetzt, deutlich schneller und führt zu einem sauberen und gleichmäßigen Schnittergebnis.
Stellt man das Sägeblatt vertikal schräg, dann sind auch Schrägschnitte möglich. Durch das Herausheben oder Versenken des Sägeblatts ist eine optimale Anpassung an die Dicke des Werkstücks gegeben.
Wichtig beim Kauf einer Tischkreissäge ist neben der Leistung vor allem die maximale Schnitthöhe. Sie ist entscheidend dafür, welche Holzstärken bearbeitet werden können. Unbedingt ist auch auf den Umfang und die Qualität des Zubehörs zu achten. Diese müssen präzise skaliert und fest einstellbar sein und dürfen sich nicht verbiegen. Man unterscheidet hier Parallel- und Winkelanschlag. Eine Führungshilfe zum Heranführen an die Säge ist für ein sicheres Arbeiten unabdingbar. Sägeblätter müssen je nach Anforderung des Materials ausgewählt werden. Gute Tischkreissägen verfügen zudem über einen Anschluss für eine Absaugvorrichtung und möglicherweise sogar über eine Tischverbreiterung.

Neben der „reinen“ Tischkreissäge gibt es auch sogenannte Wipptischkreissägen.
Sie vereinen die Möglichkeiten einer Tischkreissäge und einer Wippsäge, d.h. es kann das Holz sowohl mittels Wippe an die Säge herangeführt werden als auch über den Arbeitstisch! Ideal für alle, die sich dazu nicht 2 Maschinen anschaffen möchten!

Die Bandsäge ist der große Bruder der Dekupiersäge.. Anders als bei anderen Sägen verfügt diese Säge über ein vertikales Sägeband, das oben und unten über Rollen läuft.
Durch dieses Endlossägeblatt sind besonders saubere und unterbrechungsfreie Schnitte garantiert. Es können, anders als mit einer Tischkreissäge, auch kreisförmige oder runde Schnitt erzeugt werden. Da dieses nur im Arbeitsbereich frei und ungeschützt läuft, ist die Sicherheit des Bedieners größtmöglich gegeben.
Die Schnitthöhe und die Durchlassbreite bestimmen, wie groß das Werkstück sein kann.
Je größer der Arbeitstisch, desto sicherer kann das Werkstück geführt werden. Möchte man Schräg- und Neigungsschnitte ausführen, so muss der Arbeitstisch schwenkbar sein.

Auch wenn alle drei Sägen zum „Zerkleinern“ von Holz einsetzbar sind, hängt die Wahl doch vom Einsatzgebiet ab. Die LET´S DOIT Fachberater helfen gerne bei der Entscheidung.