Kapp- und Gehrungssägen

Die Kappsägen von LETS DOIT sind die idealen Holzbearbeitungsmaschinen, wenn es um das Kürzen und Zuschneiden, also Kappen von Brettern, Leisten, Latten und Paneelen geht und man nicht den Kompromiss eines nicht präzisen Schnittes durch eine Stichsäge oder durch eine Handkreissäge eingehen möchte.

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GÜDE

Kappsäge GKS 190
€ 59,99 Zur Aktion > Angebot gültig bis 04.04.2017
 

Metabo

Kappsäge KS 216 M Lasercut
€ 139,- Zur Aktion > Angebot gültig bis 04.04.2017

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Arbeiten mit der Kappsäge

Egal ob für den Innenausbau, zum Fußbodenverlegen oder für Schreinerarbeiten, die Kappsäge garantiert einen präzisen Zuschnitt und damit das genaue Anpassen aber auch das exakte Ablängen und das Winkelschneiden einer größeren Stückzahl an Brettern oder Leisten. Es lassen sich auch verschiedene Schneidewinkeln einstellen und bei einigen kann auch das Sägeblatt geneigt werden. Ideal ist eine Kappsäge vor allem auch deshalb, weil sie leicht transportierbar und überall schnell aufstellbar ist und man daher direkt am Projektort arbeiten kann. Das kann jeder bestätigen, der schon selbst einen Parkett- oder Laminatboden verlegt hat und dank der Kappsäge nicht mit jedem Paneel zur Kreissäge in den Keller gehen musste.

Die Kappsäge, die auch Gehrungssäge genannt wird, gehört zur Gattung der Kreissägen. Im Gegensatz zu einer Tischkreissäge wird das zu bearbeitende Sägegut fix auf die Grundplatte gelegt, eingerichtet und am besten auch noch mittels der Materialklemmen fixiert. Dann wird das Sägeblatt von oben auf das zu bearbeitende Werkstück geführt. Bei der Tischkreissäge wird das Sägegut zum fix montierten Sägeblatt geschoben. Hier hat man den Vorteil, dass es keine maximale Schnittbreite gibt, die es zu beachten gilt. Diese ist bei der Kappsäge durch die Größe des Sägeblatts und die Länge des Zugs vorgegeben. Daher sollte dies ein Entscheidungskriterium beim Kauf der richtigen Kappsäge sein. Auch eine Handkreissäge kann eine Kappsäge nicht ersetzen, da man damit zwar gerade Schnitte durchführen kann, aber Gehrungsschnitte, d.h. Schnitte in einem bestimmten Winkel, wie z.B. bei Bilderrahmen oder auch Schnitte mit einer definierten Neigung lassen sich kaum oder nur mit sehr viel Geschick und Übung durchführen.

Daher ist es wichtig zu definieren, für welche Arbeiten man die Kreissäge vorwiegend braucht, bevor man sich für den Kauf einer Tischkreissäge, Handkreissäge oder Kappsäge entscheidet.
Ist die Wahl grundsätzlich auf eine Kappsäge gefallen, da man saubere und präzise Schnitte in einem genauen Winkel durchführen will oder weil man z.B. bei Zaunlatten die Spitze schräg in Längsrichtung (sogenannter Hinterschnitt) abschneiden möchte, damit Wasser und Schnee nicht darauf stehen bleiben können, dann sollte man die angebotenen Maschinen hinsichtlich folgender Kriterien miteinander vergleichen:

1. Leistung und Leerlaufzahl

Da hier die Aufnahmeleistung angegeben ist, geht es in erster Linie um den Stromverbrauch der Maschine. Ein Rückschluss auf die tatsächliche Leistung ist zwar zulässig aber diese wird auch noch durch Leerlaufzahl, also die Anzahl der Sägeblattumdrehungen pro Minute, mitbestimmt.

2. Sägeblattdurchmesser

Grundsätzlich gilt: Je größer das Sägeblatt, desto dickere und breitere Bretter können geschnitten werden. Verändert man den Neigungswinkel des Sägeblattes (senkrecht = 90 Grad), so wird die maximale Schnitttiefe geringer, d.h. man kann dann z.B. statt 60mm nur mehr 45mm starke Bretter schneiden! Grundsätzlich liegen bei den unterschiedlichen Modellen die Schnitttiefen bei 90Grad zwischen 60mm und 115mm und bei 45 Grad zwischen 35mm und 85mm.

Das Gleiche gilt auch für die Schnittbreite. Sobald man nicht im rechten Winkel sondern in Gehrung schneiden möchte, darf das Material nicht mehr so breit sein. Gerade Schnitte sind, je nach Modell, zwischen 120mm und 340mm und Gehrungsschnitte (45Grad) zwischen 80mm und 240mm möglich. Grundsätzlich ist das Schneiden in Gehrung zwischen - 45Grad bis + 45 Grad möglich. Verfügt die Kappsäge über eine Zugfunktion, so können bei gleich großem Sägeblatt längere Schnitte durchgeführt werden.

3. Laser

Ein Laser, der die Position des Schnittes markiert, ermöglicht eine noch exaktere Schnittführung und ist daher ein nicht zu vernachlässigendes Feature. Jeder der schon einmal mit einem Laser gearbeitet hat, möchte diesen nicht mehr vermissen.

4. Skala und Arretierung

Präzise Schnitte, vor allem außerhalb der 90 Grad sind nur dann möglich, wenn zum Einen die Skala in jeder Arbeitsposition gut lesbar und zum Anderen die Arretierung sehr genau möglich ist. Diese muss auch den Vibrationen standhalten, die entstehen, sobald die Maschine läuft. Vorhandene Einrastpunkte ermöglichen eine leichtere Einstellung.

5. Gewicht

Das Gewicht spielt in der Kaufentscheidung dann eine Rolle, wenn man die Gehrungssäge oft transportieren muss. Trotzdem darf man die Stabilität und Standfestigkeit der Säge nicht außer Acht lassen, denn am Ende des Tages zählt dann doch der genaue Schnitt und hier gilt dann doch: je schwerer, desto besser steht sie!

6. Zusatzfunktionen

Möchte man Nuten schneiden, so muss die Kappsäge über einen Tiefenanschlag verfügen. Beim Schneiden längerer Bretter wiederum ist eine ausziehbare Tischverbreiterung von Vorteil.
Eine vorhandene Zugfunktion ermöglicht die Bearbeitung breiterer Werkstücke.

Sauberes Arbeiten, was vor allem dann notwendig ist, wenn man in Wohnräumen schneiden möchte, wird durch eine inkludierte Spanabsaugung gewährleistet.

7. Das richtige Sägeblatt

Die Wahl des Sägeblatts bestimmt die Schnittleistung und die Schnittqualität. Grundsätzlich gilt: je mehr Zähne, desto sauberer wird der Schnitt. Für den Heimwerker sind Universalsägeblätter aus Hartmetall absolut ausreichend. 36 Zähne reichen, wenn man Schalungsholz sägt, sind feinere Schnitte wie z.B. beim Parkettbodenverlegen, notwendig , sollte das Sägeblatt 74 Zähne haben. Einen noch präziseren Schnitt erzielt man mit Sägeblättern mit negativem Wechselzahn. Durch einen negativen Spannwinkel wird das selbständige Hereinziehen des Bretts in das Sägeblatt verhindert. Möchte man den Schnittverlust durch das Sägeblatt minimieren, so gibt es dafür Dünnschnittsägeblätter.

Auch wenn das Arbeiten mit einer Kappsäge aufgrund des Sägeblattschutzes und aufgrund dessen, dass das Material fix aufgelegt wird, bei weitem weniger gefährlich ist als das Schneiden mit einer Stichsäge oder Handkreissäge, so sollte man trotzdem geeignete Arbeitshandschuhe und eine Schutzbrille, gegebenenfalls auch einen Gehörschutz tragen. Außerdem ist es wichtig, dass die Säge auf einer geeigneten Werkbank befestigt ist. Dazu gibt es vor allem für den mobilen Einsatz transportable Werktische, die sich schnell aufbauen lassen und auf denen man die Säge sicher befestigen kann.