Lötgeräte und Zubehör

Im Heimwerkerbereich findet ein Lötkolben viele Einsatzgebiete. Viele kleine Probleme lassen sich mit dem Löten schnell und einfach beheben. Mit den Lötgeräten von LET´S DOIT gelingt es perfekt.

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Löten

Der Modellflieger des Sohnes hebt nicht mehr ab, ein Draht ist unterbrochen oder man möchte eine Kiste aus Blech selbst herstellen, Aufgaben für einen Lötkolben finden sich immer und gerade im Elektronikbereich zählt er zu den wichtigsten Werkzeugen, weil mit der richtigen Spitze sehr punktgenau gearbeitet werden kann und die Lötstellen leitfähig sind. Die kompakten Geräte lassen sich vielseitig einsetzen und sind, für den Hobby- und Heimwerkerbereich, auch sehr günstig in der Anschaffung.

Die Grundaufgabe des Lötkolbens liegt darin, Metallteile miteinander zu verbinden. Dabei werden diese Teile erhitzt und durch ein weiteres, schmelzendes Metall (meist Lötzinn) benetzt. Nach dem Erkalten besteht eine mechanische und elektrische Verbindung der beiden ursprünglichen Metallteile. Im Gegensatz zum Schweißen werden die Metallstücke nicht angeschmolzen!

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Weichlöten und Hartlöten. Im Heimwerker- und Hobbybereich wird vorwiegend weichgelötet. Hartlöten arbeitet mit Temperaturen ab 450Grad und braucht eine Legierung aus silberhaltigen Metallen für die Verbindung. Sie kommt meist nur im Profibereich zur Anwendung.

Beim Weichlöten unterscheidet man zwischen den elektrisch betriebenen Lötkolben und jenen, die mit einer Gaskartusche als Energiezufuhr arbeiten. Als Sonderform gibt es noch die Lötpistole. Wer das Löten liebt, der sollte sich mit einer Lötstation belohnen.

1. Elektrische Lötkolben

Elektrische Lötkolben bestehen aus einem Heizteil, der die Lötspitze beheizt. Sie eignen sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Heizleistungen (LET´S DOIT führt Lötkolben zwischen 30W und 200 W!) für verschiedene Einsätze.
Für „feine“ Arbeiten im Elektronikbereich braucht es weniger Temperatur als bei Arbeiten an der Dachrinne! Die Leistung stellt damit ein Kaufkriterium dar.

Auch die Dauer der Aufheizzeit entscheidet über den Einsatz und über ein problemloses Arbeiten. Es gilt: je höher die Wattzahl, umso schneller wird die Temperatur erreicht. Genauso wichtig wie das Erreichen ist aber auch das Halten der Temperatur!
Bleistiftspitze Lötspitzen für filigrane punktgenaue Lötarbeiten und breitere Spitzen für die groben Anwendungen sollte man zuhause haben. Da die Lötspitze ein Verschleißteil ist, sollte man auch darauf achten, dass es Ersatzspitzen für das gewählte Gerät gibt.

2. Gaslötkolben

Gaslötkolben stellen eine gute Alternative zu den elektrischen Lötkolben dar. Die Hitze ist nicht nur sehr hoch (400-500Grad) sondern sie ist sofort verfügbar – es gibt keine Aufheizzeit! Ein weiterer positiver Aspekt ist die mobile Einsatzmöglichkeit, da man nicht von einer verfügbaren Stromquelle abhängig ist. Zudem eignen sich Gaslötkolben nicht nur zum Löten, sondern werden auch zum Schmelzen, Schrumpfen, Heißschneiden und sogar zum Kunststoff-Schweißen eingesetzt. Wer die Brandmalerei zu seinen Hobbies zählt, der besitzt wahrscheinlich auch einen Gaslötkolben. Aufgrund der hohen Temperatur könnte er auch kurzfristig zum Hartlöten eingesetzt werden.

3. Lötpistolen

Lötpistolen haben nicht nur eine andere Form als Kolben, sie funktionieren auch auf eine andere Art und Weise. Während beim Lötkolben die Spitze durch ein Heizungselement erhitzt wird, fließt bei der Lötpistole heruntertransformierter Strom durch die Spitze und erwärmt diese. Da dadurch die Aufwärmzeit sehr kurz ist, eignen sie sich vor allem für Einzellötstellen und für das Schneiden von Kunststoffseilen. Für Arbeiten an Platinen und anderen Feinmechanikelementen ist sie nicht ideal. Auch ein Dauereinsatz ist nicht zu empfehlen, da sie sich zu stark erwärmt.

4. Lötstationen

Sie bestehen aus einem Lötkolben und einem Netzteil. Dadurch ist die Temperatur regulierbar und optimal auf das verwendete Flussmittel abstimmbar. Bei Arbeiten im Elektronikbereich ist auch die potentialfreie Lötspitze von Vorteil.

5. Kleinschweißgerät

Wer auch Hartlötarbeiten und einfache Schweißarbeiten selbst zuhause durchführen möchte, für den ist ein Kleinschweißgerät für Autogenschweißen ideal, da es durch die Einwegflaschen sofort einsetzbar ist.

Das richtige Lot

Als Lot bezeichnet man die leicht schmelzende Metalllegierung, die zum Löten notwendig ist. Umgangssprachlich auch Lötzinn genannt, gibt es verschiedene Lote mit spezifischen Eigenschaften. Im Heimwerkerbereich besteht der Lötzinn am häufigsten aus Blei, da dieses hervorragende Schmelzeigenschaften (siehe Bleigießen zu Silverster!) auch schon bei niedrigen Temperaturen besitzt.

Zu den unterschiedlichen Typen von Lötgeräten bietet LET´S DOIT auch Zubehör wie Lötfett und Lötstein an. Auch für das Hartlöten und für Flämmarbeiten findet man hier die optimale Lösung.