Tischlerwerkzeuge

Die wichtigsten Werkzeuge für Tischlerarbeiten sind sicherlich eine Säge, ein Akkubohrer und Schleifgeräte. Das richtige Gerät findet man sicher bei LET´S DOIT. Doch auch einige Handwerkzeuge erleichtern das Arbeiten mit Holz.

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Arbeiten mit Holz

Holzarbeiten für den Innenausbau müssen genau und präzise ausgeführt werden. Überall in der Tischlerei findet man rechte Winkel und Gehrungen. Ein gutes Augenmaß alleine führt hier nicht zum Ergebnis. Stattdessen sollte man einen Tischlerwinkel oder ein bewegliches Gehrmaß einsetzen. Die beiden Schenkel des Tischlerwinkels stehen in einem Winkel von 90 Grad zueinander. Der dickere der beiden Schenkel wird immer an der Materialkante angelegt. Die Abschrägung des Schenkels in der Mitte ermöglicht das Anreißen von Gehrungen. Die Skalierung muss gut lesbar und auf beiden Seiten vorhanden sein. Beim beweglichen Gehrmaß sind beide Schenkel frei beweglich und können in jedem beliebigen Winkel zueinander fixiert werden. So können auch Gehrungen außerhalb der 45 Grad angerissen werden.

Dübel sorgen in der Tischlerei für den nötigen Zusammenhalt der einzelnen Elemente. Wurde früher ausschließlich mit Holzverbindungen unterschiedlichster Art gearbeitet, so findet man heute in den meisten Möbelstücken auch metallische Verbindungselemente. Aber immer gemeinsam mit Dübeln!

Richtig dübeln

Um ein Dübelloch auf beiden Holzelementen gleich zu zentieren, bedient sich der Profi unter anderem eines eigenen Aufsatzes auf der Tischkreissäge. Im Heimwerkerbereich kann man sich hier mit einer weitaus günstigeren Lösung behelfen:
Besteht auf einem Holzelement bereits ein Dübelloch, dann setzt man einfach einen Dübelfix in der entsprechenden Größe ein und drückt das 2. Holzelement in der richtigen Position an. Durch die kleine Spitze im Dübelfix entsteht auf dem 2. Holzelement eine feine Einkerbung, in deie man dann den Holzbohrer einsetzen kann, um ein Dübelloch zu bohren.. Noch leichter gelingt es , Dübel genau zu setzen, mit der Dübellehre. Sie eignet sich sowohl für Eck-, T- als auch Flächenverbindungen. Neben der genauen Platzierung wird der Bohrer durch die Breite der Dübellehre auch senkrecht ins Holz eingeführt. Ein Vorhaben, das freihändig meist nicht so präzise gelingt.

Dübel sind nach Fertigstellung der Verbindung unsichtbar, nicht so
Schraubverbindungen! Es gibt jedoch ein Werkzeug, das dafür sorgt, dass
der Schraubkopf plan mit der Holzoberfläche abschließt. Der
Krauskopfversenker, auch Ausreiber genannt, wird eingesetzt, um
Bohrungen in Holz anzusenken und zu entgraten. Beim Ansenken entsteht
ein trichterförmiger Krater, in dem dann der Schraubkopf versinkt!
Gleichzeitig werden damit die Ausfransungen entfernt, die beim Bohren
entstehen. Diesen Ausreiber gibt es auch als Aufsatz für den
Akkuschrauber!

Richtig schnitzen

Auch das Stemmeisen oder Stechbeitel ist ein wichtiges und vor allem auch ein sehr ursprüngliches Handwerkzeug in der Holzbearbeitung. Stechbeitel sind Werkzeuge zur spanenden Holzbearbeitung. Man unterscheidet die gröberen Stemmeisen von den feineren Stecheisen oder Stechbeilen. Der Aufbau ist jedoch bei allen gleich. Die Klinge ist aus Stahl und meist an den seitlichen Rändern abgeschrägt. Der Griff ist meist aus Holz und hat an beiden Enden einen Metallring. Der Ring am oberen Ende (Schlagring) verhindert das Splittern des Griffes durch die Schläge mit dem Holzhammer. Unterschiedliche Formen und Breiten bei den Stechbeiteln ermöglichen ein passgenaues Arbeiten. So wird der Stechbeitel für Ausstemmungen für Schlösser und Beschläge eingesetzt. Auch das Ausstemmen von alten Verbindungstechniken wie Zinken, Schwalbenschwänzen und Gratnuten gelingt mit dem Stemmeisen.
Neben den Stechbeiteln und Stechbeilen werden auch Kerbschnitzmesser in der Holzschnitzerei eingesetzt.

Da auch die schärfste Klinge irgendwann einmal stumpf wird und geschliffen werden muss, hat LET´S DOIT eine Vielzahl von unterschiedlichen Schleifmittel zum Abziehen von Hobeleisen und Stemmeisen: Von der Schleifpaste für Schleifsteine, über den belgische Brocken und den Abziehstein japanischer Art bis hin zum Diamantenschleifstein und zum Schleiföl.